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| 38 Beiträge - Neuling
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Servus Alfa aus Minga,
Ferndiagnosen sind ja immer so eine Sache. Und Geräusche ebenso…vielleicht „ieeku, ieeku“ wie im Werner- Film…
Also die Servopumpe erzeugt den nötigen Druck im Hydraulikkreis. Je nach Alter und Bauform braucht es da schon einmal etwas mehr als Leerlaufdrehzahl, um den Betriebsdruck sicher zu halten. Der Druck geht dann zum Lenkgetriebe und verstärkt (unterstützt) die mechanische Drehbewegung am Lenkrad. Läuft das Lenkgetriebe in die Endstellung, arbeitet die Servopumpe kurzzeitig gegen den Widerstand, bis das Bypassventil öffnet. Ein Geräusch dabei ist völlig normal, wird im Laufe des Autolebens auch hörbarer (eher ein Quietschen, siehe ieeku, ieeku…).
Lautes Rattern dagegen ist leider ein schlechtes Omen. Das Lenkgetriebe besteht aus einer Zahnstange, in welche ein Zahnrad (Schneckenrad) eingreift und die Drehbewegung des Lenkrades in eine horizontale Bewegung (links/rechts) umwandelt. Wäre jetzt das Flankenspiel zwischen Rad und Stange zu groß, springt das Zahnrad über und würde ein Rattern erklären. Worst Case.
Test: Fahrzeug vorn aufbocken, Räder demontieren, Motor starten, Lenkung langsam drehen. Drehen die Räder gleichmäßig von Anschlag zu Anschlag mit oder rucken sie bzw. bleiben stehen, wenn es „rattert“? Spiel zwischen Lenkstange und Lenkgetriebe? Undichtigkeiten?
Wie geschrieben, Ferndiagnose ist schwierig. Drücke Dir die Daumen, Lenkgetriebe sind nicht gerade günstig…
Gruß, Ralf.
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| Beitrag vom 14.09.2011 - 17:21 |
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